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 Kurzportrait der Ausbildung
1. Studienjahr
Einführung in die Hauptgebiete der Eurythmie.
Kann als abgeschlossenes Einführungsjahr besucht werden.
Abschluss mit einer Bestätigung für die erfolgreiche Durchführung des Projektes Stabübungen.
Das erste Jahr gilt als Probejahr.
2. und 3. Studienjahr
Anlage aller Basiselemente der Eurythmie. Kann als abgeschlossenes Grundstudium besucht werden, aufbauend auf das Einführungsjahr. Abschluss mit einer Bestätigung für die erfolgreiche Durchführung des Projektes Lauteurythmie im 2. Studienjahr und des Projektes Toneurythmie im 3. Studienjahr. Diese Bestätigung befähigt nicht zur Ausübung des Berufes. Es ist ein Studium zur Weiterentwicklung menschlicher, künstlerischer, sozialer und pädagogischer Fähigkeiten. |
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 4. Studienjahr
Diplomarbeit, selbständiges Erarbeiten von Gruppen- und solistischen Aufgaben, unter Berücksichtigung der Formen, die Rudolf Steiner für die Laut- und Toneurythmie gegeben hat.
Abschluss mit dem „individuellen Äquivalenz-Abschluss zu einem Bachelor of Arts“ in Zusammenarbeit mit der Initiative für Praxisforschung ipf, welcher zu einem Master-Studiengang der Universität Plymouth hinführen kann.
Dieser Abschluss befähigt zur Ausübung des Berufes:
~ Kunstpädagoge im Fach Eurythmie an Schulen,
~ Kunstpädagoge im Erwachsenenbereich,
~ Voraussetzung für ein weiterführendes Heileurythmiestudium.
Die Stundenanzahl der Unterrichts- und Übstunden während der 4 Studienjahre beträgt ca. 600 pro Jahr, im Ganzen ca. 2400 Stunden. Selbständiges Vertiefen und eigenes praktisches Üben kommt noch hinzu. |
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 Ausbildungsprojekte
Jedes Ausbildungsjahr führt ein Studienprojekt durch. In diesen Projekten wird ein Fachgebiet in drei Phasen erarbeitet.
1. Phase: Kennen lernen und Beschreiben des Fachgebietes
2. Phase: Fähigkeitsbildung, Verwandlung und Reflexion des Fachgebietes
3. Phase: Präsentation in einer Aufführung und schriftliche Dokumentation
Die drei Phasen werden begleitet von Zwischenevaluationen mit Selbst- und Fremdbeurteilung.
1. Studienjahr: Projekt Stabübungen
2. Studienjahr: Projekt Lauteurythmie
3. Studienjahr: Projekt Toneurythmie
4. Studienjahr: Freies Projekt
Die Projekte sind Grundlage für den „individuellen Äquivalenz-Abschluss zu einem Bachelor of Arts“ in Zusammenarbeit mit der Initiative für Praxisforschung ipf, Solothurn Schweiz, welcher zu einem Master-Studiengang der Universität Plymouth hinführen kann. |
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 Infos zur Aufnahme:
Beginn: Beginn ist jeweils Anfang Oktober
Voraussetzungen: Interesse für Sprache und Musik.
Freude an Bewegung und künstlerischem Gestalten.
Offenheit für die Anthroposophie.
Gute Allgemeinbildung.
Grundkenntnisse im Musikalischen (das Spielen eines Instrumentes ist von grossem Vorteil).
Vorlage eines aktuellen ärztlichen Attestes, das eine gute physische und psychische Konstitution bestätigt.
Aufnahmegespräch.
Kosten: Studiengebühr CHF 500,– im Monat (EUR ca. 312,–) zuzüglich einmaliger Einschreibegebühr CHF 80,–
Der Ausbildungsvertrag, der zu Beginn der Ausbildung erstellt wird, muss in jedem Studienjahr durch Evaluationsgespräche mit dem Kollegium neu bestätigt werden.
Bei fehlender künstlerischer oder sozialer Kompetenz kann der Vertrag jederzeit gekündigt werden.
Infoblatt als Pdf |
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 Berufsbegleitende Eurythmieausbildung in Rom
Auf Initiative der
>> „Associazione Amici dell’Euritmia” Roma
und unter dem Mentorat des Eurythmeum Zuccoli Dornach begann im Oktober 2007 in Rom ein berufsbegleitender Ausbildungskurs in Eurythmie.
Die Ausbildung findet in Zusammenarbeit mit dem Kollegium des Eurythmeum Zuccoli, vertreten durch Ulla Hess und Frauke Grahl, statt.
Zeiten: 2 Nachmittage od. Abende/Woche, je 4 Std, 1 Intensivwochenende/Monat, 2 Wochen/Jahr im Eurythmeum Zuccoli Dornach, Schweiz (im September und Juni), Dauer: mind. 4 Jahre.
Ton- und Lauteurythmie werden an den 2 Nachmittagen von Eurythmistinnen der
„Associazione Amici dell’Euritmia” Roma
gegeben. Weitere Fächer sind Sprachgestaltung mit M-L. Corones, Anthroposophie mit St. Carosi, Musik und Malerei. Das Studium ist begleitet von regelmäßigen Gesprächen und Evaluationen mit den verantwortlichen Dozenten.
Nun bereiten sich diese Studierenden auf den Abschluss des Tonprojektes vor, das im Mai 2009 in Anwesenheit unserer neuen Sektionsleiterin Margrethe Solstad stattfinden wird. Ein neues erstes Jahr wird im Januar 2009 ihren Stababschluss in Anwesenheit von Werner Barfod haben. |
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 Im November 2006 haben wir mit einem propädeutischen Jahr begonnen
An den Wochenenden in Rom waren es immer etwa 20 Menschen, die sehr interessiert die Eurythmie kennenlernen wollten. Auf dieser Grundlage konnte die Ausbildung im Herbst 2007 gut beginnen.
Am 2. März 2008 war der erste Stabprojekt-Abschluss der Ausbildungsklasse in Rom, Via Montello, in Anwesenheit von Werner Barfod, der bis Herbst 2007 die Sektion für Redende und Musizierende Künste am Goetheanum geleitet hat. |
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 Heileurythmie in unserer Ausbildung (von Ursula Heusser)
Endlich ging mein lange gehegter Wunsch in Erfüllung, auch die heilende Seite der Eurythmie kennen lernen zu können. Von Herbst 2004 bis zu Ostern 2006 wurde ich in der Heileurythmie-Ausbildung in Dornach und in Praktika (freie Praxis, Altersheim und Krankenhaus) in die therapeutische Qualität der Bewegung und Bewegungswahrnehmung eingeführt. Mit viel Freude ergriff ich die Gelegenheit, nach 20 Jahren ausschliesslich künstlerischer und pädagogischer Tätigkeiten in Dornach, in einem Altersheim in Basel und im Paracelsus-Spital in Richterswil der so genannten "Aussenwelt" zu begegnen. Das heisst ich durfte vor allem mit Menschen arbeiten, die keine Vorkenntnisse der Anthroposophie hatten und doch bereit waren, diese unbekannte Therapie auf sich wirken zu lassen.
Was sich bei den älteren Menschen in Basel beim kürzeren Praktikum zeigte, bestätigte sich in schönster Weise bei jung und alt im Paracelsus-Spital in Richterswil: die Menschen kamen gerne in die Heileurythmie und wurden zum Teil zutiefst berührt. |
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 Heileurythmie in unserer Ausbildung II
Beglückend war es für mich zu erleben, wie gross und wie stark die Laute ganz unmittelbar, ohne viel Erklärungen wirken können. Wieder zurück im Kollegium, konnte ich im Mai mit Frau Doktor Wolff-Hoffmann im damaligen ersten Studienjahr hospitieren und mit ihr zusammen Übungen zur konstitutionellen Unterstützung der Studierenden kreieren. Danach führte ich die Studentinnen und Studenten in Einzeltherapie in die jeweiligen Übungen ein, die zum Ausgleich der Körperhaltung und Bewegung dienen sollen. So erlebten sie bis zum Sommer eine erste Phase des Alleine-Übens. |
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 Heileurythmie in unserer Ausbildung III
Seit dem neuen Schuljahr haben wir eine wöchentliche Heileurythmiezeit im Stundenplan eingerichtet, damit ich die Übungen regelmässig kontrollieren und den Prozess mit den Studierenden besser begleiten und unterstützen kann. Es besteht die Option, später auch gezielte Heileurythmie auszuführen, die von den Hausärzten den Studenten verordnet werden.
Ursula Heusser |
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