 |
 |
 Kurzportrait
Das Eurythmeum Zuccoli ist ein Ort, wo Menschen, die eine zukünftige und erfüllende Lebensaufgabe anstreben, die Möglichkeit zu einer gut fundierten und breit angelegten Eurythmie-Ausbildung finden.
Die Ausbildung wird von einem Kollegium verantwortet, das eine langjährige Erfahrung in der Ausbildung von Studierenden, sowie in der Bühnenkunst hat. Derzeit sind das Frauke Grahl, Ulla Hess und Ursula Heusser. Ausser der Eurythmie werden die Fächer Musiktheorie (Stefan Abels) und Sprachgestaltung (Uwe Henken) durchgehend unterrichtet. Gastdozenten geben regelmässige Epochen: Eurythmie im Arbeitsleben (Annemarie Ehrlich, Den Haag), Pädagogische Eurythmie (Claire Wyss, Basel), Hygienische Eurythmie (Margrit Hitsch, Bern). |
|
|  |
 |  |
 Das Kollegium
erarbeitet künstlerische Programme, in welche die Studierenden des 4. Ausbildungsjahres mit einbezogen werden können. In öffentlichen Aufführungen wird das Erarbeitete einem interessierten Publikum gezeigt. In jedem Ausbildungsjahr werden die Hauptgebiete der Eurythmie individuell und kreativ durchgearbeitet und vertieft. In diesen so genannten „Projekten“ werden Schlüsselkompetenzen zur späteren Ausübung des Berufes gelegt. Ausserdem bilden sie die Grundlage zu dem „individuellen Äquivalenz-Abschluss zu einem Bachelor of Arts“.
Elena Zuccoli (1901—1996), die Begründerin dieser Ausbildungsstätte, war eine bedeutende Künstlerin, die die eurythmischen Angaben von Rudolf Steiner weiter ausgearbeitet hat. Ihre Impulse geben dem 1949 gegründeten Eurythmeum auch heute noch eine belebende Substanz. |
| zum Anfang |
|  |
 |  |
 Was ist Eurythmie?
Die Eurythmie basiert auf einem Menschenbild, das die drei Entitäten: Leib, Seele und Geist umfasst. Der Leib bewegt sich im dreidimensionalen Raum. Er ist durchdrungen von der atmenden Seele und geführt von geistigen Gesetzmässigkeiten. Durch eurythmisches Bewegen werden Leib, Seele und Geist in ein harmonisches Verhältnis zueinander gebracht.
Alle Übungen, die in der Grundausbildung gelernt werden, entstehen aus Sprache und Musik und werden in rhythmischen Prozessen erarbeitet. Unser Ziel ist es, die Studierenden zu befähigen, geistige Gesetzmässigkeiten an sich und im Raum sichtbar zu machen. |
| zum Anfang |
|  |
 |  |
 Was geschieht in der Grundausbildung?
In der Grundausbildung erwerben sich die Studierenden ein umfassendes Verständnis der Grundelemente der Eurythmie. Sie bilden ihren Leib zu einem durchlässigen Instrument aus. Mit der Diplomreife sind sie fähig, Kurse in der Erwachsenenschulung zu geben. Pädagogik, Therapie, sowie Bühnenkunst erfordern eine Zusatzausbildung. |
| zum Anfang |
|  |
 |  |
 Wie wird studiert?
Für die Studierenden ist es wesentlich, sich die einzelnen Prozessschritte ins Bewusstsein zu heben und die neu erworbenen Fähigkeiten artikulieren zu können. Da die Ausbildung größtenteils aus Bewegungsfächern besteht, ist dieser Bewusstseinsbildungsprozess umso wichtiger, weil die Gliedmassenorganisation durch ihre periphere Ausgestaltung den Menschen im Bewegen in eine träumende Bewusstseinshaltung zu versetzen vermag. In einzelnen, übersichtlichen Ausbildungsmodulen wird ein Stoffgebiet eingeführt, durchgearbeitet, evaluiert und vor öffentlichem Publikum präsentiert. Außerdem gibt es Ausbildungsprojekte, in denen selbständiges, kreatives Arbeiten entwickelt wird. |
| zum Anfang |
|  |
 |  |
 Wofür sind die Ausbildungsprojekte?
Die Projekte bilden die Grundlage für den „individuellen Äqivalenz-Abschluss" zu einem „Bachelor of Arts“ in Zusammenarbeit mit der Initiative für Praxisforschung ipf, welcher zu einem Master-Studiengang an der Universität Plymouth hinführen kann.
 |
| zum Anfang |
|  |
 |  |
 Worauf legen wir besonders Wert?
Wir legen Wert auf eine Ausbildung, in der die künstlerischen Fähigkeiten der Studierenden sich entfalten können. Methodisch lernen die Studierenden mit Portfolios umzugehen, was sie befähigt später im Beruf und in den verschiedenen sozialen Zusammenhängen eigene Projekte zu entwickeln. Besondere Sorgfalt wird auch auf die hygienisch-therapeutischen und pädagogischen Übungen von Rudolf Steiner gelegt. Diese Gebiete werden jeweils von Gastdozenten mit langer Berufserfahrung in Einführungsmodulen angelegt und bilden über 4 Jahre eine erste Grundlage für das Berufsleben.
Die Ausbildung dauert vier Jahre, davon sind drei Jahre Grundausbildung. Das vierte Ausbildungsjahr dient der Erarbeitung eines künstlerischen Programmes, und der Vorbereitung auf den Beruf. |
| zum Anfang |
|  |
 |